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 Result:
 not decided

WP009: Keine Diskriminierung bei der Blutspende


Der Bundesparteitag 19.2 möge beschließen:
Der nachfolgende Absatz wird als 13.15 in das Bundestagswahlprogramm aufgenommen. Sollte ein anderer angenommener Antrag die gleiche Nummerierung haben, so wird diese entsprechend angepasst.

Keine Diskriminierung bei der Blutspende

Wir fordern, die Diskriminierung vermeintlicher "Risikogruppen" bei Blutspenden zu beenden. Richtlinien sind häufig veraltet und basieren auf Vorurteilen. Wir halten eine Überarbeitung der Blutspenderegelung für nötig.


Motivation

Viele Menschen werden als sogenannte "Risikogruppen" von der Blutspende ausgeschlossen oder zumindest eingeschränkt. Hat ein Mann Sex mit einem Mann, so muss er danach ein volles Jahr Abstinent bleiben. Menschen mit dem Geschlechtseintrag "Divers" sind grundsätzlich von der Blutspende ausgeschlossen. Das ist nicht nur diskriminierend, sondern schlicht eine Verschwendung von dringend benötigten Blutspenden.

Added on Oct 25, 2019
Submitted on Sep 25, 2020
Finished on Nov 10, 2019
+14
Infektionskrankheiten auch unter Heterosexuellen möglich

HIV, Hepatitis usw. ist auch bei Heterosexuellen möglich  >>>  Read on

+6
Risikogruppen sind überholt

Einstmals erfasste Statistiken müssen aktualisiert werden um Risikogruppen einzuordnen  >>>  Read on

-4
Prävention, nicht Diskriminierung

Der Antrag verkennt, dass die Stellen, die den Bann verordnen, primär den Spendeempfänger schützen wollen, und nicht den Spender bestrafen.  >>>  Read on