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 Result:
 declined

SÄA004: Aufzeichnung von Verhandlung optional anstelle eines Protokolls


Die Schiedsgerichtsordnung wird wie folgt geändert:

§ 14 Abs. 3 wird wie folgt neu gefasst: "Das Gericht kann eine Tonaufzeichnung von einer Verhandlung erstellen. Das Gericht kann die Tonaufzeichnung zur Erstellung eines schriftlichen Protokolls oder anstelle eines Protokolls zur Verfahrensdokumentation verwenden. Die Aufzeichnung wird gelöscht, wenn die Verfahrensbeteiligten innerhalb eines Monats nach Erhalt eines schriftlichen Protokolls keine Einwände erhoben haben. Eine Pflicht zur Herausgabe der Tonaufzeichnung an die Verfahrensbeteiligten besteht nur, sofern kein schriftliches Protokoll erstellt wird."


Motivation

Das Transkribieren von Aufzeichnungen macht unnötige Arbeit. Manche Schiedsgericht möchten jedoch weiterhin keine Tonaufzeichnungen zu den Akten nehmen und stattdessen weiterhin Protokolle anfertigen.

Added on Oct 25, 2019
Submitted on Sep 25, 2020
Finished on Nov 10, 2019
+5
Viel Arbeit vermeiden

Mit der Möglichkeit, die Audioaufzeichnung zur Akte zu nehmen statt zu transkribieren wird sehr viel Arbeit gespart.  >>>  Read on

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Tonaufnahme nicht universell verwendbar - und fäschbar

Ein Protokoll kann man schnell überfliegen, um sich Überblick zu verschaffen. Aufnahme muss man durchhören. Und sie kann gefälscht werden.  >>>  Read on

+1
Aufzeichnung von Verhandlung

Papier hält im Prinzip ewig  >>>  Read on